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„Wenn du den Baum, den du gleich treffen wirst, sehen kannst, nennt man das untersteuern. Wenn du ihn nur hören und fühlen kannst, war es übersteuern...“
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Audi Ur-Quattro Coupé

AUDI Ur-Quattro
Marke: Audi
Model: Ur-Quattro Coupé
Baujahr: 1981
ccm³: 2200
Zyl.: 5, Turbo Reihenmotor
Leergewicht: ca. 1335 kg
Leistung: 147kW (200PS)
Der Audi quattro, auch Urquattro genannt, ist ein Sportcoupé der Marke Audi, welches ab 1980 gut zehn Jahre lang hergestellt wurde.
Mit 11.452 gebauten Einheiten war er das erste in größeren Stückzahlen produzierte Straßenfahrzeug mit einem permanenten Allradantrieb und war maßgeblich für die Erfolgsgeschichte des quattro-Antriebs von Audi sowie für den Einsatz des permanenten Allradantriebs in Straßenfahrzeugen generell verantwortlich.

Zwar wurden Mitte der 1960er Jahre bereits einige Straßenfahrzeuge mit einem permanenten Allradantrieb von Ferguson ausgestattet, jedoch mit mäßigem Erfolg.
Dazu gehörten der Jensen FF, von dem lediglich 320 Fahrzeuge produziert wurden, sowie der Ford Zephyr mit Ferguson-Allradantrieb, von dem versuchsweise 22 Exemplare für die britische Polizei gefertigt wurden.
Aufgrund der hohen Produktionskosten wurde letztgenanntes Projekt nicht weiter verfolgt.

Die Produktion des Jensen FF wurde 1971 aufgrund mangelnder Vermarktungsmöglichkeiten ebenfalls eingestellt.

Bei Testfahrten in Skandinavien im Jahr 1977, bei denen Audi-Limousinen erprobt werden sollten, stellte Versuchsleiter Jörg Bensinger
Jörg Bensinger, Leiter der Fahrwerk-Versuchsabteilung bei Audi.
fest, dass das Begleitfahrzeug, mit dem er fuhr, ein allradangetriebener VW Iltis (Geländewagen, potentieller Nachfolger des DKW Munga für die Bundeswehr) mit 55 kW (75 PS), unter den winterlichen Bedingungen das weitaus schnellste Fahrzeug der Versuchsflotte war.
Der VW Iltis beschleunigt in 21 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.
Diese geringen Fahrleistungen sind nicht zuletzt auf sein relativ hohes Fahrzeuggewicht zurückzuführen.

Nach seiner Rückkehr berichtete er Ferdinand Piëch
Ferdinand Karl Piëch (* 17. April 1937 in Wien) ist seit dem 16. April 2002 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volkswagen AG.
Piëch ist ein Enkel von Ferdinand Porsche, dessen Tochter Louise den Wiener Anwalt Anton Piëch heiratete.
, damals Vorstand der Fahrzeugentwicklungsabteilung bei Audi, von seinen Erlebnissen.
Er überzeugte ihn, mit einer kleinen Gruppe von Mitarbeitern einen Prototypen mit Fünfzylinder-Turbomotor und Allradantrieb auf Basis des Audi 80 herstellen zu lassen.~ 1978 war dieser Prototyp mit 118 kW (160 PS) soweit entwickelt, dass er dem Vorstand von VW präsentiert werden konnte, welcher das grüne Licht zum Bau eines Serienfahrzeuges geben musste.
Diese Präsentation fand während eines Test in Österreich statt, bei welchem Winterreifen und Schneeketten auf einer verschneiten, steilen Steigung an anderen Fahrzeugen getestet werden sollten.
Der quattro-Prototyp meisterte die Steigung ohne Probleme – auf Sommerreifen.

Im Sommer 1978 fand eine weitere Vorführung statt, bei der der quattro-Prototyp eine steile, stark gewässerte Wiese hinauffahren sollte.
Von allen zur Verfügung stehenden Vergleichsfahrzeugen bei diesem Test konnte die Aufgabe nur vom quattro-Prototyp bewältigt werden.
Kurze Zeit später gab der VW-Vorstand grünes Licht für den Bau.~ Im Februar 1979 wurde ein weiterer Prototyp, als Audi 80 getarnt, vorab einigen internationalen Journalisten in Turrach, Österreich, vorgestellt.
Unter ihnen befand sich auch Paul Frère
Paul Frère (* 30. Januar 1917 in Le Havre) ist ein ehemaliger belgischer Rennfahrer, Journalist und Buchautor.
.

Zur Verfügung standen zwei winterbereifte Fahrzeuge mit Frontmotor und Heckantrieb und ein Audi 100 mit Frontmotor und Frontantrieb.
Während Frère bei Fahrversuchen mit den Limousinen an der schneebedeckten Steigung nur etwa 150 Meter weit kam, musste er im quattro-Prototyp sogar das Gas zurücknehmen, weil die erreichte Geschwindigkeit für diese Strecke zu hoch war.
Oben angekommen wendete er, fuhr zurück und wurde von Entwicklungsingenieur Walter Treser
Walter Treser (* 18. April 1940 in Bad König) ist ein deutscher Ingenieur für Kraftfahrzeuge und Flugzeugbau. Er war in jungen Jahren Rennfahrer und Versuchsleiter bei Pirelli. Ab 1976 war er Leiter der Vorentwicklung von Sonderfahrzeugen bei Audi, Projektleiter und Namensgeber des Audi quattro. Ab 1980 war er als Leiter von Audi Sport verantwortlich für das Rallyeprogramm.
gefragt, ob er den Versuch noch mal auf Winterreifen durchführen möchte.

Wieder hatte das Fahrzeug lediglich Sommerreifen aufgezogen.~ Bei einem weiteren Versuch an diesem Tag – diesmal war das Fahrzeug mit Winterreifen ausgestattet – hielt Frère auf einer enormen Steigung von 28%, welche eine dicke Schneeschicht aufwies, an und fuhr ohne Probleme weiter.

Das Erlebte schien ihn so beeindruckt zu haben, dass er ein Buch über den Audi quattro verfasste und seine Erlebnisse dort niederschrieb.

Im März 1980 wurde der Audi quattro auf dem Genfer Auto-Salon der Öffentlichkeit präsentiert.
Von der Fachpresse wurde das Fahrzeug weltweit unter Verwendung zahlreicher Superlative als Sensation gefeiert.
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